Die alte Greifenschule

Wir haben uns die Greifenschule als Spielwiese ausgesucht, weil sie zwar von Sapkwoski angeschnitten wurde, aber nie näher beschrieben wurde – was uns Freiraum für unser Spiel gibt.

Für die Witcher-Lore-Freaks: „Die Greifenschule ist eine von fünf Hexerschulen, an der Hexer sich der Hexer-Ausbildung unterzogen. Weder in den Büchern noch im Computerspiel ist die Greifenschule direkt beschrieben worden. Einen flüchtigen Hinweis auf ihre Existenz geben lediglich die drei verschiedenen Medaillons, die der Kopfgeldjäger Leo Bonhart von offenbar durch ihn erschlagenen Hexern genommen hat: diese zeigen jeweils den Kopf einer Katze, eines Wolfes und eines Greifen.“ http://hexer.wikia.com/wiki/Greifenschule

Die Greifenschule liegt in den Amellbergen – so zumindest die damaligen Informationen, aber auf den einschlägigen Fanseiten wird diese Information Kohärent verwendet.

„Die Amell Berge sind ein Gebirgszug, der die nördlichen Königreiche vom Nilfgaard-Imperium trennt. In den Amellbergen liegt das Sudoth Tal, der Gorgon Berg, das Marnadal-Tal und der Theodula Pass. Südlich der Amellberge befindet sich die Sumpfregion Pereplut, in der Ciri im Roman „Der Schwalbenturm“ Unterschlupf bei Vysogota fand. Die Amellberge sind berühmt für die Rohstoffe und Mineralien wie Jade, Jaspis und weißen Marmor, aus dem viele Elfenstatuen gefertigt werden. In den Höhlen der Amellberge war die Greifenschule eingerichtet.“ http://hexer.wikia.com/wiki/Amellberge

Durch das Witcher PNP und das 2020 erschiene Witcher Journal sind neue Informationen dazugekommen:

Bildquelle: Wurde uns zugespielt vom befreundeten Wolfshexerdarsteller von Volmar Brugge – Danke dafür

Diese nehmen wir konstruktiv auf, und bauen Sie (in Rücksprache mit den Bärenhexern im LARP, Jan, Yannic und Henning) in unseren Hintergrund mit ein. Nach konstruktiven Brainstorming-Gruppenchat-Sessions mit den anderen etablierten Hexerspielern Deutschlands, ist folgendes Schulenübergreifendes Time-Line Gerüst entstanden:

Circa 950er Jahre – Der Hexerorden – die erste Ära der Hexer

Der Orden der Hexer entsteht. Er sollte Ritterliche Streiter mit erweiterten Fähigkeiten und Mächten gegen die Monster der damaligen Welt beherbergen. Gerüchte besagen, dass in der Burg Rissberg beim Berg Cremora an der Cidaris-Temerischen Grenze, die ersten Mutationen erfolgreich stattfanden. Die berühmten Magier Alzur und sein Meister Cosimo Malaspina spielten dabei eine tragende Rolle. Auch in anderen Burgen wie Kaer y Seren fanden Versuche statt – erst an Erwachsenen, jedoch erfolglos. Erst nach den Versuchen an Kindern im Alter von rund zehn Jahren, wurden die ersten Hexer geschaffen. Erland von Larvik war einer der ersten Hexer.

Durch die Enttäuschung vieler Magier über die mangelhafte magische Begabung spalteten sich viele Magier von der Arbeitsgruppe ab. Alzur und Cosimo blieben jedoch bei den Hexern. Sie richteten sich in Burg Morgraig im Kestrelgebirge neu ein und Cosimo entwickelte die Hexerzeichen, eine plumpe Form der effektiven Magie.

Circa 960er Jahre

Der fahrender Ritter aus dem Süden, Taliesin Bleddyn Yorath aep Lywelyn der „Greif“ ist in Burg Morgraig als Fechtlehrer zu Gast. Er inspirierte Erland als Mentor und in dem jungen Hexer von rund 15 Jahren keimten die Ideen von ehrbaren Hexern mit einer sinnhaften Lebensaufgabe und einer tiefen emotionalen Bruderschaft unter seinesgleichen. Zu dieser Zeit gingen die ersten rund 60 bis 70 Hexer auf die Jagd.

Circa 993

Alzur und Cosimo haben den Hexerorden verlassen, und die Kameradschaft bröckelt. Meinungen gehen auseinander und die ersten Hexer wollen eigene Ideenansätze weiter verfolgen. Die späteren Bärenhexer haben sich als erste selbstständig gemacht vom Orden und später ihre Schule in den Amellbergen gegründet. Kurz darauf folgte die Vipernschule im Süden.

Circa 995-1005

Die späteren Katzenhexer spalteten sich ab und stahlen diverses Wissen und Mutagene mit dem Ziel, die Kräuterprobe weiter zu verbessern.

Circa 1010

Erland von Larvik und 13 Kameraden zogen los und eroberten Kaer y Seren, einen ehemaligen Experimentierstandort an der Küste von Poviss in den Ausläufern der Drachenberge. Die Burg wurde heimgesucht von den Geistern gescheiterter Hexeranwärter aus den frühen Tagen der ersten Hexerexperimente. Mit eigenen Magiern etablieren Sie die Greifenschule, inspiriert vom Fahrenden Ritter von einst. Sie spezialisieren sich auf Wissen, moralische Werte, Ehre, tiefe Kameradschaft, die Erweiterung der bisherigen Hexerzeichen und einen kunstvollen Kampfstil, der den Kampf mit mehreren Gegner gleichzeitig fokussiert. Neben Erland als erstem Großmeister waren der alte Keldar und Irmgern Rotwind von der Holm wichtige Gründungsmitglieder und Lehrmeister.

Zu dieser Zeit bildet sich auch ungefähr die Wolfsschule in Kaedwen.

„Das Goldene Zeitalter – die zweite Ära der Hexer

die folgenden Jahre nahmend die Rivalitäten zwischen den Schulen ab. Es etablierten sich Territorien und Jagdgebiete. Die Greifen jagten im Gebiet von den Drachenbergen bis Cintra und von der nördlichen See bis zum Kestrelgebirge. Die Greifenschule genoss einen ehrbaren und Respektablen Ruf aufgrund ihrem Verständnis von Ehre und Sitte.

Etwa 1140

Kovir & Poviss ruft die Greifenhexer auf zum Krieg gegen Redanien. Die Hexer weigern sich und wahren die Neutralität.

Ca. 1169 Das Ende des goldenen Zeitalters – Die dritte Ära der Hexer

Die meisten Monster waren getötet worden oder versteckten sich. Die Hexer wurden immer öfter zur Zielscheibe von Gerüchten und Anschuldigungen. Beispielsweise beschuldigte die Kirche von Kreve die Hexer schuld zu sein an der temerischen Pest.

Etwa 1121

Der Greifenhexer Jerome Moreau verschwindet bei einem Einsatz in Toissant spurlos, nachdem er mysteriöserweise schon im Voraus von einem anonymen Auftraggeber bezahlt wurde.

Etwa 1160

Ein Massaker an der Bärenschule findet statt. Die wenigen überlebenden Hexer fliehen aus Haern Cadwch nach Skellige. Um 1167 trennten sich die letzten Bärenhexer auf Skellige.

1199

Kaer y Seren wird von einer Lawine verschüttet. Gerüchte besagen, die Lawine sei von Magiern ausgelöst worden, die nicht Einsicht in einige Bücher der Greifenbibliothek nehmen durften. Der alte Keldar sowie Erland gelten neben vielen Anderen als vermisst, und sind möglicherweise Opfer der Lawine geworden. Heswinn überlebt und übernimmt die Führung der Überlebenden. Die übrigen Greifenhexer lebten die folgenden Jahre auf der Straße, ohne feste Heimat.

ca. 1208

Das Pogrom in Kaer Morhen, der Wolfsschule in Kaedwen.

1228

Über die Zeit haben die Greifenhexer sich eine Zuflucht in einem Höhlensystem unter der zerstörten Bärenhexerfestung Haern Cadwch in den Amellbergen erbaut.

ca. 1241

Das Massaker von Iello, welches den Ruf der Hexerschaft nachhaltig schädigte.

1263

Das Nilfgaard Imperium marschiert in die nördlichen Königreiche ein über die Amellberge, die Greifenhöhlen bleiben zunächst unentdeckt. Cintra wird erobert und zur Nilfgaarder Provinz erklärt.

1272

Beginn der Hexenverfolgungen – hierbei sind auch zuweilen Hexer betroffen, da diese magische Zeichen wirken können.

1273

Die Cintrer Dorfbevölkerungen, gepeinigt durch Herrschaft des Eroberers Nilfgaard, stimmt in den Fremdhass mit ein und schürt ebenfalls die ersten Scheiterhaufen – nun auch verstärkt gegen die Hexer der Greifenschule. Valerian drängt darauf, dass die Greifenhexer das Land verlassen, aber der Älteste Heswinn lehnt den Vorschlag ab.

1274

Die Soldaten Nilfgaards schließen sich der Hexerjagd an, nachdem sich Heswinn einer Rekrutierung durch Nilfgaard vehement widersetzt hat, und um Rückhalt bei dem Volk zu finden, das immer noch dem Besatzer misstrauisch gegenüber gestimmt ist. Der Hexerälteste und die Meister sammeln alle Hexer der Greifenschule im Land ein und führen sie zurück zur Greifenschule. Die Soldaten Nilfgaards finden und erstürmen die Höhlen der Greifenschule. Der dritte Hexerälteste Heswinn der Schule wird getötet. Valerian gelingt mit einer Hand voll Überlebenden durch einen Notausgang die Flucht. Er sollte sie auf Heswinns Befehl in Sicherheit bringen.

1275 (entspricht bei uns 2015, unser Startjahr und unmittelbar vor Release von Witcher 3)

Valerian sucht Schutz und Rat bei der befreundeten Magierin Mei’dwynn Silberfuchs in Gors Velen. Von dort aus starten sie gemeinsam über ein Portal in eine fremde Welt. Ihre Reise beginnt. Ihr Ziel: Das Finden einer neuen Heimat für die Hexer der Greifenschule und deren Freunde.