Per viam Redaniae – durch das wilde Redanien

Per viam Redaniae – durch das wilde Redanien

Aus dem Tagebuch des Atheris von Toussaint, Kestrel Gebirge Sommer 1281

Wenn mir jemand vor einigen Jahren erzählt hätte, dass ich mich mit einer Hexerschule und einigen ihrer Freunde durch die Wildnis Redaniens, genauer gesagt durch das Kestrel Gebirge schlage, hätte ich ihn mit einem Lächeln im Gesicht für einen Wahnsinnigen gehalten – und dennoch hätte er Recht behalten. 

Eine Woche ist es her, dass wir auf das geheime Versteck des gesuchten Magiers Asken Hilvering gestoßen und seine „abnormalen“ Experimente entdeckt hatten. Den wenigen Hinweisen, die wir in seinem Labor vorgefunden haben, führten uns weiter in den Norden, denn es ist uns ein persönliches Bedürfnis den Rest seiner „Bruderschaft“ aufzuspüren und ihren „Experimenten“ ein Ende zu setzten.

Zu meiner Überraschung gesellten sich auf unserer Wanderung neben alten Bekannten und Freunden der Greifen auch neue Gesichter hinzu, die sich unserer Jagd nach den Magiern für den Moment anschlossen. 

Durch die Neuankömmlinge gab es viel zu erzählen und aus der vorher düsteren Stimmung wurde ein fast schon geselliges Austauschen von Neuigkeiten – zumindest für kurze Zeit, denn nur wenig später entdeckten unsere Fährtenleser Spuren neben dem Waldweg und wie sich schnell herausstellte trieb hier ein Ungeheuer sein Unwesen…und es hatte gemordet! Menschliche Knochenfragmente, Blut und nach nassen Hund stinkende Fellreste konnten gefunden werden. Die erste Vermutung war, dass es sich hierbei um einen Werwolf oder etwas zumindest Ähnliches handeln musste.

Die Fährte des Wolfes führte uns über schmale Waldpfade quer durch einen Wald und wir fanden weitere menschliche Überreste…der Größe nach zu urteilen, die eines Kindes. Das Ganze erinnerte mich stark an ein altes Kindermärchen, nur die rote Kappe gab es nicht. Auch führte uns die Spur nicht zu einer alten, einsamen Hütte im Wald, sondern an den Waldrand. Hier wurden unsere Spurenleser erneut fündig. Neben weiteren Blutspuren…diesmal wohl vom Werwolf selbst stammten, fanden sie auch eine gesprengte alte Kette, die lose an einem Baum hing. Vermutlich hatte sich das Wesen hier in der letzten Nacht vor der Verwandlung selber angekettet – zum Leidwesen seiner Opfer allerdings nicht erfolgreich. Das Wesen musste sich hier zurückverwandelt haben, denn nackte menschliche Füße führten aus dem Wald auf einen mit Steinen befestigten Feldweg, wo sich die Fährte leider verlor. Großmeister Valerian entschied sich daraufhin zu unserem geplanten Nachtlager weiterzuziehen. Dieses sollte in einer nahegelegenen Burgruine aufgeschlagen werden.

In der Ruine kam es dann zu einem unerwarteten Wiedersehen. Einer der ehemaligen Schüler Valerians, die er noch zu Zeiten der „alten“ Greifenschule ausgebildet hatte, lag von dem Werwolf verwundet im Schatten an eine Mauer gelehnt. Die notdürftig verbundene Wunde am Bein von Havik – so stellte Valerian uns den Neuankömmling vor – wurde von Malva professionell versorgt. Schade das Logan nicht mit auf der Expedition war, denn es hätte ihn sicherlich gefreut zu erfahren, dass er durch Havik als dienstältesten Hexer-Lehrling abgelöst worden war. Mir ist klar, dass Havik ohne Meister in den letzten acht Dekaden natürlich nicht weiter ausgebildet werden konnte – aber das ist für diese Statistik nicht relevant.

Die Mittagssonne brannte gnadenlos auf unsere Köpfe nieder, als wir uns endlich im kühlenden Schatten der Bäume und Mauerreste niederließen. Mit Brot, Käse und Wurst…aber leider ohne eine von Jiris legendären Hirschkeulen stärkten wir uns. Meine liebe Grazyna hatte zu meiner freudigen Überraschung noch eine Flasche besten Est-Est dabei, den ich gleich mal Jiri zum Probieren weiterreichte. Selbst der ansonsten Alkohol meidende Gabhan gönnte sich einen Schluck des roten Weines, was seine Stimmung leider nur wenig aufhellte. 

Verwundert war ich allerdings, als Gabhan mit der geladenen Armbrust auf Valerian zuschritt und dabei auf den Hexer-Lehrling Egon zielte. Mit einem schnellen „Aard“ brachte Großmeister Valerian den Hexer zu Fall und nur einen Wimpernschlag später war er bereits über ihm. Gabhan schien es nicht ernst gemeint zu haben, denn wie ich ihn kannte, hätte er sich niemals wehrlos von Valerian niederstrecken lassen…ich denke er hatte einfach nur eine verdammt schlechte Woche und es war ihm nicht zu verdenken gewesen, denn seit er, im Kerker des Magiers, die missratenen Experimente, ob lebend oder tot, auf Valerians Geheiß entsorgen sollte, war seine eh schon schlechte Grundstimmung endgültig ins Bodenlose gesunken.

Zumindest konnten Valerian und Ghaban ihre Streitigkeiten schnell beilegen und Großmeister Valerian bat Egon und mich zum Schwertkampftraining. Nach einigen Aufwärmübungen, einigen neuen Angriffsstrategien und einem Sparringskampf zwischen Egon und mir, kam es noch zu einem weiteren Ringkampf zwischen Gabhan und unserem neuen Fährtenleser dem Skelliger Nechtan.

Alles im allen war es zwar kein sonderlich ereignisreicher Tag, aber das Wiedersehen mit den Freunden und die zu erzählenden Geschichten, ließen den Tag kurzweilig ausklingen.


Menschliche Abgründe

Menschliche Abgründe

Die Gruppe, bestehend aus Gabhan, Grazyna, Valerian, Nella, Heskor, Jiri und Atheris war nach den ereignisreichen Tagen in der großen Stadt Wyzima ein Stück nordwärts gereist, wo sie in der Schenke „Rehfuß“ entspannen konnten. Allerdings meinte der Inhaber, ein Wirt mit schütterem Haar und schlechten Zähnen, dass sich vor kurzem jemand nach Mutanten, Andersartigen, eben „genau so welchen wie ihr … Hexer“ umgehört habe, ein Magier aus Ban Ard der in Richtung Kestrel Berge aufgebrochen war, vermutlich um zu seiner Akademie zurückzukehren. Nach dem schnellen Entschluss dieser Spur nachzugehen, traf die Gruppe auf einen stets heiteren und angetrunkenen Feldscher mit dem Namen Ludwig, sowie einen Skelliger namens Nechtan, der anbot, die Gruppe durch das Gebirge zu führen, da er wohl viel unterwegs sei und oft als Führer fungiere.

Doch bereits wenige Stunden nach der Überquerung der redanischen Grenze – Nechtan hatte die großen Zollstationen weit umgangen – stand die Gruppe vor einem Problem: links und rechts ging es nicht weiter, sumpfiger Morast machte ein Weiterkommen zu beiden Seiten hin unmöglich, vorn wiederum herrschte Stau; etliche Viehzüchter, Bauern und Händler warteten bereits.

Nach einer kurzen Untersuchung konnte die Gruppe feststellen, dass ein Adliger, „der Herr Targill vom kleinen Wäldchen, Cousin ersten Grades vom Herrn des großen Wäldchens“ mit seiner Kutsche einen Unfall hatte, das große Wagenrad steckte tief zwischen zwei eingewachsenen Steinen.

Der Adlige ergriff nach kurzem Dialog Gabhans Schwert und ließ einen seiner Mannen mit diesem das Wagenrad noch oben hebeln, etwas anderes passte nicht in die schmale Nische zwischen Rad und Stein und schließlich wusste doch jeder, dass Hexerschwerter verzaubert und somit unzerstörbar waren. Gleichzeitig formte Atheris das Zeichen Aard und Heskor stellte sich, aus unerfindlichen Gründen, direkt vor ihn. Es kam wie es kommen musste – einer Kartaune gleich wurde Heskor gegen den Knecht geschleudert, beide flogen nach hinten und die Waffe brach entzwei.

Von Wut übermannt schleuderte der Bärenhexer die Kutsche zur Seite, woraufhin Reichtümer aus Nilfgaard zum Vorschein kamen – offensichtlich hatte sich der redanische Adlige vom Feind kaufen lassen. Nach einem lauten Rufen Gabhans ging die – bisher wartende – Menge in Raserei über, die paar Wachsoldaten wurden mit Flegeln, Heugabeln, Steinen, Fäusten, Zähnen und Schuhen niedergemacht.

Der Adlige wurde am Leben gelassen, jedoch wurde er, zuvor von Atheris bei der Flucht gestoppt, mit einem Sklavensymbol aus Nilfgaard versehen, etwas, für das Gabhan viele finstere Blicke erntete. Nechtan war, wie sie später feststellen, offenbar irgendwo in der lauten Meute untergegangen und war nicht mehr auffindbar.

Das darauffolgende Dorf schien wie verlassen, es war nicht namenhaft und nicht groß, deswegen sei an dieser Stelle auch kein Name genannt. Die Gruppe entdeckte exakt abgetrennte Leiber die mal in der Mitte, mal längs, mal am Kopf, mal an den Beinen Portalmagie war, denn noch während sie durch das Dorf gingen, wurden sie durch solche entführt.

Eine Weile folgte Schwärze und als jeder der Gruppe, mit einem unglaublich trockenen Mund und schmerzenden Gliedern aufwachte, sahen sie sich in Zellen wieder, jeder in einer eigenen. Das Dimeritium an den Wänden verhinderte ein magisches Einwirken, der Wille zum Ausbruch war aber dennoch zu stark und so kratzten die einzelnen Gefangenen mit spitzen Gegenständen so viel Mörtel aus dem Mauerwerk, dass sie nach und nach Steine abtragen konnten.

Auch die beiden Gehilfen – ein offensichtlich geistig verwirrter und ein Mann mit einer Armbrust – Bohold und Ilmar, konnten sie nicht stoppen. Nachdem die Gruppe aus den Zellen geflohen war, schienen die Gehilfen vollkommen überfordert mit der Situation und taten einfach … nichts. Beim durchstreifen des Kerkers konnte die Gruppe nun etliche Experimente sehen, sowohl an Tieren, Monstern und auch Menschen – jeder von ihnen war auf eine andere Weise „modifiziert“ oder verbessert worden, doch keiner davon lebte mehr wirklich, sondern bettelte nur noch vor Schmerzen um den Tod.

Dies alles war das Werk vom gesuchten Magier, „Asken Hilvering“, ein ehemaliger Schüler aus Ban Ard, der zusammen mit einigen Kommilitonen von der Akademie verbannt wurde, da ihre Experimente zu grausam und zu schlecht für den Ruf der Institution waren.

Hier, in diesem Kerker schien Asken seine Forschungen fortgesetzt zu haben, offenbar mit dem Ziel herauszufinden, wie Hexer einst entstanden waren, um selbst etwas „noch besseres“ zu erschaffen, doch jeder seiner Versuche war gescheitert. Im Wahn setzte er sich selbst Tieraugen ein, was seinen Verstand vollends vernichtet hatte. Valerian und Grazyna entdeckten einen regen Briefaustausch zwischen Asken und den anderen Zauberern, die damals von Ban Ard verwiesen wurden, die Gewissheit, dass dies nur einer von mehreren Orten sein konnte, wo solche Versuche durchgeführt wurden, kam schnell – beinahe so schnell wie die Bitte darum, dass Gabhan allen elenden Kreaturen Gnade durch einen schnellen Tod erweisen sollte.

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Recte obsideretur – zu Unrecht angeklagt

Recte obsideretur – zu Unrecht angeklagt

Aus dem Tagebuch des Atheris von Toussaint, Wyzima Sommer 1281

Wyzima, einstige Hauptstadt des Königreichs Temerien – nun Hauptstadt der nördlichsten Provinz des Kaiserreiches. In all den Jahren, die ich während der zwei ersten nördlichen Kriege im Norden verbracht hatte, war ich nie in dieser Stadt gewesen…und ich muss gestehen, dass ich bisher auch nichts verpasst habe. Die Gründe hierfür sind leicht erkennbar – alle Nachteile die man erwarten kann, wenn viele Menschen auf einem Haufen wohnen, kann man riechen und sehen! Die Vorteile hingegen – fehlen fast komplett. So kam es auch, dass Gabhan, Grazyna und ich uns in einem Gasthaus nahe der Stadtmauer niederließen, wobei Gasthaus noch nett umschrieben ist.
Während Grazyna und ich uns ein Glas Wein gönnten, machte sich Gabhan auf um einen Auftrag in der Kanalisation zu erledigen, in der einige unbescholtene Bürger verschwunden waren.

Gabhan erzählte mir später, wie er es mit einem Zeugl zu tun bekommen hatte und dass er auch Wochen später noch den Gestank in seiner Nase nicht losgeworden ist. Während des Auftrages stieß Vladim, der Löwenhexer und ein Freund der Greifen zu ihm. Gemeinsam besiegten sie das Monster und gingen zurück zum Auftraggeber…was zu einem ersten Problem an diesem Tag führen sollte. Denn beide Hexer bestanden auf die jeweils ausgehandelten Prämien, wohingegen der Auftraggeber lediglich eine einzelne Kopfprämie bezahlen wollte.

Ich kann leider auch nur aus zweiter Hand erzählen, was passiert sein musste, aber später am Abend trafen die beiden auf Großmeister Valerian, Nella und Jiri…keine Ahnung was die Ursache war, aber als ich mich später mit Grazyna auf dem Weg zum Treffpunkt mit Valerian aufmachte, brannte ein Haus, das von einem aufgebrachten temerischen Mob in Flammen gesteckt worden war. Während Nella von außen versuchte das Feuer unter Kontrolle zu bringen, machten wir uns auf den Weg ins Innere um unseren Freunden zu helfen…es war eine Katastrophe! Sie hatten sich mit einer nilfgaardischen Patrouille in die Haare bekommen und wenigsten zwei der kaiserlichen Soldaten lagen schwer verwundet am Boden.

Inzwischen hatte Nella das Feuer zum Erliegen gebracht, da kam es noch dicker. Eine Einsatz-Patrouille der Kaiserlichen brach durch die Tür und umzingelte uns. Ohne Gegenwehr ließen wir uns abführen. Wenig später fanden wir uns im Gerichtssaal auf der Anklagebank wegen Konspiration mit dem temerischen Widerstand wieder. Durch das Vorzeigen meiner kaiserlichen Dokumente erlangte zumindest ich die Freiheit, wohingegen die anderen Hexer als Exempel die Todesstrafe ereilen sollte. Zusammen mit den nicht inhaftierten Magierinnen Nella und Grazyna und Jiri dem Seemann, machten wir uns an die Arbeit, einen Fluchtplan für unsere Freunde zu entwerfen.

Während Jiri loszog um Kontakt mit dem temerischen Widerstand aufzunehmen, machten Grazyna und ich mich auf dem Weg zum Richter. Als Bürger des Kaiserreiches in Positionen mit ein wenig Einfluss, machten wir uns daran, das Urteil aufheben zu lassen, was nicht ganz gelang. Zumindest wurde das Strafmaß von Todesurteil auf abhacken der rechten Hand gemildert…nicht ganz was wir wollten, aber zumindest etwas, womit man arbeiten konnte.

Zurück im Quartier erarbeiteten die beiden Magierinnen einen Illusionszauber, der den anwesenden Wachen bei der Hinrichtung abgehackte Hände vortäuschen sollten. Jiri machte sich in der Zeit auf und organisierte auf seine eigene, unnachahmliche Weise ein paar echte abgehackte Hände, die schließlich benötigt wurden um die Scharfrichter zu täuschen. Nella ließ zusätzlich einen Igel zu Valerian ins Gefängnis laufen um ihn und die andere zur Geduld zu mahnen. Da wir unseren Plan als hinreichend sicher erachteten, ließen wir den gewaltvolleren Alternativplan mit dem Widerstand fallen, es war nicht sonderlich gut für das Geschäft, im Norden auf der Fahndungsliste der Kaiserlichen zu stehen.

Um es kurz zu machen, der Plan funktionierte ziemlich gut und wir konnten unsere Freunde mit ihren zum Schein abgehackten Händen durch die Vordertür des Gerichtsgebäudes eskortieren. An dieser Stelle sei ein Lob ausdrücklich erwähnt…ich hätte nicht gedacht, dass Valerian, Vladim und Gabhan so gut schauspielern konnten…in Anbetracht, dass man Hexern nachsagte, dass sie zu keinerlei Emotionen fähig wären.

Ende gut…alles gut? Mit Sicherheit nicht, aber für dem Moment musste es reichen. Um die Täuschung nicht doch noch auffliegen zu lassen, ließen wir Wyzima fürs erste hinter uns und machten uns weiter auf den Weg in Richtung Norden zum Kestrell-Gebrige.


Pam

Pam

Vorname:
Pam

Funktion in der Gruppe:
Gruppenmutti, Forellen-Versorgerin, Magische Beraterin (IT)

Wohnort:
Reichenbach an der Fils, Landkreis Esslingen am Neckar

Charaktername:
Prof. Dr. Mei’idwyn Anjeszka „Silberfuchs“ Naecheighn

Rasse / Klasse:
Mensch (mutiert)/Magierin

Über den Charakter:

Geboren als zweite Tochter eines angesehenen Händlers in Wyzima, verbrachte sie jedoch die meiste Zeit ihrer Kindheit und Jugend in Aretusa auf der Thanedd Insel. Dort wurde sie zu einer ausgezeichneten und fähigen Zauberin ausgebildet und unterrichtete dort ebenfalls ein paar Jahre.
Schon immer musste sie sich aufgrund ihrer Erscheinung rechtfertigen und manchmal auch schützen. Doch dies hielt sie niemals davon ab ihren Wünschen und Zielen ehrgeizig zu folgen und nachzueifern.

Einige Jahre gingen ins Land und als der Krieg auf Kosten der Anderlinge, zu denen sie sich selbst zählte, immer hitziger wurde, entschloss sie sich zusammen mit dem Hexermeister, ihrem Ziehvater, Valerian ein neues Leben aufzubauen und flüchtete mit ihm und anderen Mitgliedern der Greifenschule um diese neu aufblühen zu lassen.

Seither hat sie die Aufgabe als Leitung der Schule im Bereich Magie inne und hat sich in den Jahren auf Heil-, Schutz- und Ritualmagie spezialisiert. Ihr Steckenpferd ist zweifelsohne die konservative Heilkunst und die Heilkunst der Tiere und Tierwesen. Dabei hilft ihr ungemein das Feingefühl und sie Verbundenheit zur Tierwelt, welche sich auch auf Kaer Iwhaell und in ihrem ganzen Handeln widerspiegelt.
Zudem hat Mei sehr viel für Kunst und Kultur, auch fremde Kulturen übrig und ein Fable für Kopfbedeckungen. Man sieht sie sehr selten ohne einen Kopfschmuck.

Aber was kann man über Mei, dem Silberfuchs sonst noch sagen? Jemand der sie gut kennt, der würde sie wohl als eine treue und loyale Wegbegleiterin beschreiben. Eine Person, welche sehr bedacht ist, dass es ihren Mitmenschen gut geht, sie behütet und beschützt, sich selbst sogar in Gefahr begibt. Aber auch eine Person mit der man es sich besser nicht verscherzen sollte.

Als Unbekannter? Tja macht euch da selbst ein Bild von ihr, aber glaubt mir, ihr werdet es nicht bereuen.

Zitate vom Charakter:

„Och Bitte…!“ (russischer Akzent einfügen)

Zitate über den den Charakter:

„Ihren Schwanz anfassen …kostet 2 Gold.“

Erreichbar:


Facebook:
Pamela Schmidt
Panimals
Instragram:
pampanimals


Kevin

Kevin

Vorname:
Kevin

Funktion in der Gruppe:
Mädchen für alles

Wohnort:
Kissing

Charaktername:
Jiri Derbenschläger

Rasse / Klasse:
Mensch /Seemann

Über den Charakter:

Jiri wuchs als Sohn einer Prostituierten in den Armenviertel von Novigrad auf. Wer sein Vater ist weiß er nicht aber wahrscheinlich ein Seemann.
Als Jiri alt genug war heuerte er am nächst besten Schiff an und fuhr zur See.
Dieses Schiff war „die feuchte Berta“.
Jahre später transportierte die Crew der „feuchten Berta“ einige Mitglieder der Greifenschule von Solonia nach Novigrad, doch sie gerieten in einen Sturm und kenterten.

Nachdem Jiri mit den Greifen an Land gespült worden, und einen Leshen besiegt hatte, schloß er sich ihnen an.

Zitate vom Charakter:

„Los, probiert die Rehkeule!“

„Stink ich wirklich so schlimm?“

„Scheiße, hier im Wald sieht alles gleich aus!“

Zitate über den den Charakter:

„Lasst uns Jiri schicken. Er ist der einzige, der nicht auffällt“

„Ich hoffe du hast den Geldbeutel mitgenommen und nicht alles verspielt!“
– Vladim

„Jiri… Der kümmert sich drum!“

„Ich nehme dich beim Wort, Bursche. Für Temerien!“
– der Wirt aus Wyzima mit dem Blutschwur

Erreichbar:


Marco

Marco

Vorname:
Marco

Funktion in der Gruppe:
OT-Gruppenopa

Wohnort:
Leverkusen

Charaktername:
Vladim

Rasse / Klasse:
Mensch-Mutant/Löwenhexer

Über den Charakter:
„Er dachte über seine Schwächen nach, während Serena wieder eingeschlafen war. Sie hatte ihm vorgeworfen, dass er zu gutmütig wäre. Aber diese Gutmütigkeit war etwas, die er zu schätzen gelernt hatte, in den langen Jahren, seitdem er allein als Jäger unterwegs war. Sicher war es eine Schwäche, aber er war auch kein normaler Monsterjäger. Die Wankelmütigkeit war etwas, das er so nicht gesehen hatte. Vladim war überrascht, dass Serena ihn als wankelmütig sah. Er war vorsichtig, bevor er einen klaren Weg einschlug, und sich vielleicht falsch entschied, was ihn bei seinen Jagden das Leben kosten könnte. Aber sie hatte in einem Recht – die Wankelmütigkeit war etwas, dass in ihrer Beziehung deutlich sichtbarer ans Licht gekommen war. Das lag aber daran, dass Serena mehr war, als eine kurzfristige Romanze, die heiß und innig geführt wurde, man aber danach wieder getrennte Wege ging. Und er war ihr gegenüber nicht ehrlich gewesen, als er gesagt hatte, dass es ihn nicht störte, wenn sie mit anderen Männern anbändelte. Er war eifersüchtig und hatte sie immer beobachtet, als sie mit anderen Kerlen gesprochen hatte. Immer bereit einzugreifen, wenn diese zudringlich geworden wären. Aber er durfte diesen Drang nicht zu sehr aufleben lassen, denn es war ein Teil Serena’s und sie war erwachsen und erfahren genug, mit aufdringlichen Kerlen zurecht zu kommen.“

Vladim ist vermutlich der letzte Meisterhexer der Löwenschule. Eine Schule, die sein Lehrvater Albarad gegründet hatte, nachdem er sich mit anderen Hexern zerstritten hatte. Albarad war damals ins ferne Lupien gezogen und hatte dort gearbeitet. Als Vladim ihn kennenlernte, war es einfach nur ein Zufall oder Vorsehung vielleicht.

Der letzte Löwenhexer lernte genug, damit er alleine in der Welt überleben könnte, dennoch hatte er Defizite, was Alchemie oder auch die Hexerzeichen – die Magie der Hexer – anging. Das lag aber eher daran, dass Albarad im Kampf gegen einen Vampirfürst tödlich verwundet wurde und es Vladim gerade so gelang, diesen mächtigen Vampir zu töten und diesen Kampf schwer entstellt überlebte.

Immer wieder auf seinen Reisen schloß sich Vladim anderen Abenteurern an, hatte die eine oder andere Liebelei und sehnte sich insgeheim nach so etwas, wie einer Familie – etwas, das er nie haben würde. Irgendwann auf seinen Reisen – und dem Umstand, dass er alchemistische Tränke brauchte – lernte er die Greifenhexer kennen. Deren Meisterhexer Valerian war bereit Vladim mit Tränken zu versorgen, wenn er im Gegenzug den Greifen Hilfe zusagte, wenn diese darum baten. Und aus diesem Abkommen entstand eine Freundschaft, so dass Vladim – nach langen Jahren auf der Reise – zu den Greifen zog und dort so etwas, wie ein Zuhause und eine Familie fand.

Zitate vom Charakter:
„Weißt du Alanis. Solche Bemerkungen haben mir öfters Ohrfeigen eingebracht oder aber auch unvergessliche Nächte voller Hingabe und Leidenschaft. Wer es nicht versucht, der wird entweder das Eine oder das Andere nicht bekommen.“

„Falls Alanis hier sitzen bleiben möchte, ich könnte dir aus dem Kleid helfen, Sunja…wäre nicht
so, dass ich noch nie nackte Frauen gesehen hätte…“

Zitate über den den Charakter:
„Armer Kerl. Wie Du bist jetzt überlebt hast, ist mir schleierhaft.“

„Mein Leben wäre ohne dich, Vladim, anders, aber ich mag es, mit dir darin, lieber.“

„Vladim. Gerade wenn Du den Fettnapf umrundet hast, springst Du mit kindlicher Freude in den
nächsten.“

Erreichbar:


Neue Mitglieder

Die Greifenfamilie ist weiter gewachsen!

Ein herzliches Willkommen an Anna, Pam, Julian, Kevin und Marco 🙂


Greifen Filmdreh

Greifen Filmdreh

Wir haben bereits angefangen, einen Witcher Kurzfilm zu drehen in dem es um eine kurzweilige Geschichte um die Mitglieder der Greifenschule geht.
Hier könnt ihr schonmal einen kleinen Teaser anschauen (Achtung, Rohmaterial und Making-of-shots).


Verfluchte Küste

Verfluchte Küste

Küste vor Cidaris Frühling 1281

Nach dem langen Winter, den ich in Toussaint bei meiner Familie verbracht hatte, war ich mit einem Schiff ‚der feuchten Berta‘ in die Leuenmark aufgebrochen um mich mit Großmeister Valerian und den anderen Greifen in unserer Notunterkunft zu treffen.

Der Aufenthalt in der Fischzuchtanlage von Alastriona, die der Greifenschule Obdach über den Winter gewährt hatte, währte nur wenige Tage, wofür ich echt dankbar war zu dem Zeitpunkt. Der Allgegenwärtige Gestank von Fisch ist nichts für die feine Hexernase und ich kann mich nur glücklich schätzen, dass ich im Vergleich zu den anderen nicht den ganzen Winter hier ausharren musste. Valerian hatte auf mein Eintreffen gewartet, damit wir uns gemeinsam auf die Suche nach einer neuen Bleibe für unsere Schule begeben konnten. Zudem sprach Valerian von einigen Hinweisen, denen er bei der Gelegenheit nachgehen wollte.

Unser erstes Ziel auf dem Festland sollte die alte Handelsstadt Novigrad sein. In Abwesenheit unseres eigenen Schiffes – der Funkenflug – hatten wir Glück, dass die ‚feuchte Berta‘ noch im Hafen lag. Nach einem kurzen Verhandlungsgespräch mit dem Kapitän, erklärte er sich bereit uns überzusetzten.

Ich werde nie ein Freund von Seereisen werden, auch wenn das Meer eine beruhigende Wirkung haben mag, so wird der Alltag an Bord eines Schiffes schnell eintönig, zudem war die Unterkunft mehr schlecht als Recht und der Proviant…war nicht der Rede wert. Umso beachtlicher war der Smutje des Schiffes, der aus dem Zeug tatsächlich etwas Genießbares zaubern konnte. Die ‚feuchte Berta‘ machte ihrem Namen auch alle Ehre. Die Feuchtigkeit in dem Schiff war allgegenwärtig und zuweilen fühlte es sich mehr nach einer Tropfsteinhöhle denn nach einem Schiff an. Permanent war ein Teil der Seeleute am Leck flicken.

Die Eintönigkeit nahm ein jähes Ende, als ein furchtbarer Sturm aufzog und sich die glatte See zu einem zerklüfteten Gebirge erhob. Am Anfang trotze die ‚feuchte Berta‘ noch den Naturgewalten… aber was dann geschah, daran kann ich mich nicht erinnern. Den Ausführungen Valerians nach, hatte ich im Sturm einen Mast gegen den Kopf bekommen und so das Bewusstsein verloren.

Nach Stunden der Bewusstlosigkeit und einer bösen – schlecht behandelten – Platzwunde an der Stirn, kam ich in einer kleinen Hütte … in einem kleinen unbedeutenden Ort wieder zu mir. Neben Großmeister Valerian waren lediglich noch der Löwenhexer Vladim, die Elfenmagierin Nella, Jiri einer der Seemänner der ‚feuchten Berta‘ und ein mir unbekannter Melitele-Prieser namens Benedarius, anwesend…über das Schicksaal der restlichen Mannschaft konnte keiner genaueres Berichten, nur dass das Schiff gesunken war.

Valerian erzählte mir in seiner kurzen und knappen Art, was ich verpasst hatte und machte mir klar, dass wir vom Regen in die Traufe gekommen waren. Im Dorf herrschte einer dicker, unnatürlicher Nebel, durch den kaum das Sonnenlicht brach und die Dorfbewohner betrieben eine Art Kult, der eigene oder fremde Körperteile einem Leshen opferten und dabei sogar öffentlich Strichlisten führten, wer wieviel geopfert hatte…einfach absurd. Das Ganze erinnerte mich an die Vorkommnisse im letzten Spätsommer, als ich zusammen mit dem Bärenhexer Gabhan unterwegs gewesen war und wir in einem abgelegenen Dorf auf einen Waldschrat getroffen waren, der seinen Wald gerne mit Dorfbewohnern düngte.

Nachdem ich über meine Erfahrungen berichtet hatte, machte sich Vladim fachmännisch daran, die Fenster und Türen mit Holz zu verbarrikadieren, während Valerian, Heskor und ich uns auf die Suche nach den Zutaten für ein wirksames Relikt-Öl machten. Es war auch nicht sonderlich schwer in dem kleinen Dorf den örtlichen Schlachter ausfindig zu machen, dafür aber umso schwerer dem massiven Mann das benötigte Fett abzuringen, da unsere Geldreserven mit der ‚feuchten Berta‘ untergegangen waren. Obwohl ich dem schielenden Metzger davon abgeraten hatte, wollte er in einer von Valerian eingesteuerten Wette im Armdrücken um das Fett ringen. Rücksichtsvoll wie immer bot ich dem Mann an, den linken Arm zu verwenden, worauf er auch einging. Nachdem wir das erste Fettnäpfchen errungen hatte und der Metzger mit einer gebrochenen linken Hand den Wetteinsatz verdoppeln wollte – er bot uns eine Rehkeule an – ließ ich mich auf eine zweite Runde mit der Rechten ein. Niemand soll mir nachsagen, dass ich den Mann nicht mehrfach gewarnt hatte, denn auch die zweite Runde endete in einer weiteren zertrümmerten Hand. Sein Unglück war jedoch unser Glück, denn für ein drittes Fässchen Fett und eine Wildschweinhälfte bot Valerian an, dem Mann eine Heilsalbe für seine Hände anzufertigen.

Als wir zurück am Haus ankamen waren sowohl Heskor als auch Vladim mit ihren Aufgaben erfolgreich gewesen. Während Valerian anschließend loszog um die Zutaten für die Heilsalbe zu suchen und Jiri anfing das Abendessen vorzubereiten, machte ich mich an die Herstellung des Relikt-Öls.

Nachdem mehr oder weniger alle Vorbereitungen – nicht zuletzt dank Meister Valerian – erfolgreich abgeschlossen waren. Machten wir uns über das Essen von Jiri her. Was soll ich sagen, ich kann mich nicht daran erinnern, jemals einen so guten Rehbraten gegessen zu haben.

Nachdem die Nachtwachen eingeteilt waren – wobei sich alle darüber freuten, dass ich die Hundswache ‚freiwillig‘ übernommen hatte – sicherte Nella die Hütte mit einem Ritualkreis (den sie mit Mistelpulver streuen konnte (welches als Nebenprodukt der Relikt-Öl Herstellung übriggeblieben war), der uns alarmieren sollte, wenn sich jemand der Hütte näherte. Dass dadurch die Wacheinteilung fast wieder obsolet war, sprach ich nicht an – ich wollte den Kameraden ja nicht ihre Freude nehmen.

Entsetzliche Schreie und ein rhythmisches Klopfen weckten uns mitten in der Nacht – keine Frage, die Dorfbewohner schienen ihren Waldschrat zu huldigen. Für mich war es keine Frage, wir sollten uns nicht in die Angelegenheiten der Fremden einmischen und da die anderen die gleiche Meinung vertraten, blieben wir ruhig in der Hütte. Erst als wir die einsetzenden Schreie von Benedarius vernahmen, sahen wir uns zum Handeln gezwungen. Wann hatte sich der Melitele-Priester eigentlich von der Gruppe entfernt?
Heskor erklärte sich sofort bereit nach dem Rechten zu sehen und verschwand in der Dunkelheit.

Geduldig warteten wir anderen auf ein Zeichen unseres Freundes – welches nicht kam. Wie lange benötigte er, um sich einen Überblick zu verschaffen? War er selber in Gefahr? Letztere Frage war klar, der Assassine konnte sehr gut auf sich alleine Acht geben und keine Frage, die Schreie waren ein gutes Stück entfernt – es dauerte eben, wenn man vorsichtig vorging.

Auf einmal veränderten sich die Hilferufe des Priesters zu markerschütternden Schmerzens- und Entsetzensschreien. Großmeister Valerian handelte sofort, schnappte sich seine Silberklinge und stürmte aus der Hütte – wir hinterher.

(Notiz an mich: Der Bannkreis wirkt tatsächlich nur in eine Richtung, denn beim Verlassen der Hütte erfolgte das Alarmsignal nicht.)
Wir fanden Benedarius auf einen Altarstein gefesselt vor. Einer der Bewohner hatte bereits mit einer Sichel angefangen ihn langsam die Haut vom Leibe zu schneiden. Wie ich vermutet hatte, war der Waldschrat bereits anwesend, um sein Opfer entgegenzunehmen.

Während Großmeister Valerian, Vladim und Nella losrannten um die Priester zu retten, sollten Jiri und ich nach den Totems (zehn an der Zahl) suchen, deren möglicher Standort am Mittag zuvor durch Valerian in Erfahrung gebracht worden waren. Leshen ziehen den Großteil ihrer Macht aus diesen Totems und er kann nur final vernichtet werden, wenn eben jene vernichtet oder entweiht werden.

Das nächste Totem, an das ich mich erinnern konnte, musste auf der anderen Seite des Altars zu finden sein, weshalb ich mich dazu entschloss, meinem Meister in den Kampf zu folgen, der inzwischen in Richtung Priester losgerannt war.

Während die Dorfbewohner nur mit Messern und Dolchen bewaffnet uns entgegentraten und somit keine wirkliche Gefahr darstellten, entbrannte ein fürchterlicher Kampf mit dem riesigen Leshen.

Mir wird wohl keiner glauben, dass ich einen Wuchtschlag des Waldschrats mit der Klinge blocken konnte, mich anschließend mit meinen Schenkeln an dessen Hals klammern konnte und letztlich auf ihm geritten bin … aber das ist letztendlich auch egal. Während Jiri drei der Totems zerstörte und den Leshen dadurch schwächte, setzten wir anderen dem Monster gemeinsam ein Ende.

Warum Benedrius während seiner Rettung ein Bein verlor und Nella es nachwachsen lies … wie wir den Dorfbewohnern versucht haben im Anschluss an die Ereignisse zu erklären, was passiert war … und wie sie auf ihre vermeintliche Rettung reagiert haben und warum mich Nellas Feuerbälle unangenehmer Weise an die Schlacht von Sodden erinnerten… ist ein andere Geschichte.


Neues Metagame: Blut so Rot wie Wein

Neues Metagame: Blut so Rot wie Wein

Cathleen, Yannic und Peter waren wieder fleißig und haben wieder mal ein neues Metagame rausgehauen!

Viel Spaß beim lesen von „Blut so Rot wie Wein“.