Nimmermeer - Im Schatten der Dreifaltigkeit

Nimmermeer - Im Schatten der Dreifaltigkeit

31.08.-02.09.18

Valerian geriet durch einen Portalfehler mal wieder auf Abwege und fand sich bei einer Reisegesellschaft wieder, die eine von Zwergen besetzte Burg infiltrieren wollten. Da dies seine beste Chance auf einen Handel mit einem Magier war, der ihn wegteleportieren konnten, machte Valerian bei der Scharade mit. Er erhielt einen falschen Zwergenbart zum umhängen und mogelte sich mit den anderen in die Burg. Die Scharade wurde dann natürlich durchschaut und wildes Hauen und Stechen begann.
Im Rahmen von zwei Tagen ging es darum, eine Entität namens „Hass“ zu besiegen – wenngleich Valerian sich mehr um die kleinen Nöte und Sorgen von Volk und Reisenden kümmerte. Hier lernte er viele aufrechte Onnurther Glaubenskrieger kennen, und es sollte nicht das letzte mal sein, dass sie gemeinsam zu den Waffen griffen.


Funkenflug 15

Funkenflug 15

7.-10.10.21

Auszug aus dem Brief von Valerian an Nella

“… und so kam es, dass der kommerzielle, rabattierte Teleport, den ich in Hengfors buchte, mich in das Land ‘Harnac’ schickte – zur Erinnerung: Das Land in dem ich vor nunmehr fünf Jahren Atheris kennenlernte.
Es dauerte nicht lange, bis ich in der Wildnis auf eine Reisegesellschaft bunten Volkes traf, dass zum Dorf Hirschhausen unterwegs war, wo ein großes Fest zur Einweihung von mehreren Tempelschreinen für deren gute und neutrale Gottheiten stattfinden sollte. Der lokale Baron veranlasste dies als Politikum, um die kriegsgebeutelte Bevölkerung für sich zu gewinnen.

Kurz vor dem Dorf wurden wir von humanoiden Mutanten angegriffen, die die Reisenden unpräziserweise als ‘Ghule’ bezeichneten. Was für ein Schwachsinn. Sie waren auch überzeugt, die Ghule seien Untote…
Einerlei: Statt einem rauschenden Dorffest fanden wir eine verlassene Dorfruine vor. Die Schreine waren teilweise nichtmal errichtet oder geweiht worden.
Gut, dass mich dieser politische und kirchliche Unsinn nicht wirklich tangiert. Noch besser war aber, dass ich den Barden Kenor traf, der schon einmal Kaer Iwhaell besuchte, sowie die Onnurther Glaubenskrieger Fenja, Arn und Gerlache, die ich schon von anderen Reisen kannte. Ich bekam das Gastrecht ausgesprochen und fand prompt die Onnurther Magierin Sorana, die mir anbot, mir in wenigen Tagen ein Portal in die Heimat zu öffnen. Ich gelobte für diese Zeit die Onnurther Lagergesellschaft zu beschützen.

Während sich der große Abenteurerzirkus um diesen oder jenen Schrein für diesen oder jenen Gott subjektiver Gutheit oder Schlechtheit mit bösen Kultisten und anderen Problemen schlug, traf ich auf ein Gerücht, das meine Aufmerksamkeit erregte: Der Ghulkönig.

Dieses Individiuum sollte meinen Recherchen nach für die Mutationen der Menschen verantwortlich sein. Nach den Ereignissen im Kestrelgebirge, in denen wir die Machenschaften eines wahnsinnigen Forschers im Gebiet der Transhumanen Mutation unterbunden hatten, schwor ich Gabhan mich für die Bürde, die er damals im Labor auf sein Herz legte, mich mit der gleichen Tat zu revanchieren, sollte der Tag kommen.

Während sich alle also wie die kopflosen Hühner um irgendwelche Schreine kümmerten, schrieb ich heimlich einen Brief an den Ghulkönig in Person. Ich bot akademischen Austausch aus ‘Profi’ in Sachen Transhumaner Mutation an. Ich wollte sein Wissen in Gewahrsam bringen, sein Treiben beenden und seine schlimmsten Produkte vernichten.
Während ich einen Tag auf die Einladung warten musste, erhielt ich nachts eine Vision: Ich sah den Forschungsleiter, wie er zwei nackte, weibliche Subjekte begutachtete, die aus einer schleimigen Brutgrube gehoben wurden. Sie wurden inspiziert und für tauglich befunden (ich erwähne dir gegenüber meine Liebe, dass ich natürlich keine andere Wahl hatte, als in der Vision meinen Blick auf Ihre Nacktheit zu richten). Die beiden Subjekte wurden dann angewiesen meinen Leib zu verzehren.
Andere Reisende hatten ähnliche Visionen. Eine besonders dramatische war ein schwangeres Subjekt: Sie wurde der Brutgrube enthoben und das Kinde wurde gewaltsam den Leib entrissen. Das Neugeborene erhielt keinen Namen und kein Begräbnis, es wurde förmlich fortgeschmissen. Diese Tatsache, und die Anwesenheit von starker Magie in dem Labor führten zu meiner These, dass dieses Kind zu einem verfluchten Fehlgeborenen werden könnte.

Bis ich diese These bestätigen oder dementieren könnte, erhielt ich Besuch: Nach einem ausgedehnten Waldspaziergang zur Kräutersuche und zum Spurenlesen wurde ich von zwei Inkognito-Mutanten zum Gespräch mit dem Ghulkönig geladen. Just fand ich mich im Labor aus meiner Vision wieder. Der Forschungsleiter gab sich als Dr. Rax zu erkennen. Er suggerierte mir zwar der Ghulkönig zu sein, dies stellte sich aber als unwahr heraus. Ich schaffte es, ohne zu Lügen, seinen Fragen nach unserer Kräuterprobe und unseren derzeitigen Forschungsarbeiten im Detail auszuweichen; Auf der anderen Seite war es mir hingegen möglich seine Identität zu ermitteln.
Nachdem ich zurückteleportiert wurde weihte ich wenige Vertraute aus dem Lager ein, die die Ergreifung des Athron-Priesters, des Gott des Wissens, organisierten – unter der Bedingung, dass ich alle Forschungsnotizen aus seinem Labor erhalten möge. Er wurde folglich ergriffen und alle meine Thesen wurden bestätigt, bis auf die wahre Identität des Ghulkönigs. Der Portalschlüssel den er bei sich trug, konnte, so ergab es die Analyse der Magier, nur von einer Person genutzt werden. Ich erhielt als Einziger das Privileg, das Labor zu stürmen. Mehr Angst hatte ich aber ehrlichgesagt vor dem einweisenden Magier, als vor dem Labor, da er auf meine Rückfragen hin zugab, sich bisher noch nie praktisch mit der Teleportation beschäftigt zu haben. Einer der Abenteurer, der mich eigentlich begleiten wollte, legte mir noch ein persönliches Amulett um, um mir alles gute für meine Mission zu wünschen.

Ich schaffte es zum Wohle meiner Gliedmaßen das Labor in einem Stück zu betreten. Es war derselbe Raum, wie schon zu meiner Audienz. Während ich also die Unterlagen zusammenklaubte, hörte ich plötzlich ein feines Plätschern. Ein Seufzen. Ein Grunzen. Ich schlich zum Tisch, auf dem ich mein Silberschwert Komatetsu abgelegt hatte, und verschob die Knarzenden Platten: Darunter lag ein Brutbecken voller Schleim, und darin eine weiter Mutantin – eine Frau von rund zwanzig Jahren. Ihr aktiver werdendes Gebaren verriet ihren Hunger nach Menschenfleisch, und so fasste ich das Schwert in meinem Herzen mit festem Griff – und erfüllte mein Versprechen gegenüber Gabhan. Ich tötete Sie mit einem Stich ins Herz. So sehr mich der Moment auch ergriff, versuchte ich danach dem Raum, der sich in einer arkanen Globule befand, zu entkommen – aber ich fand keinen Ausweg. Es sollte sich rausstellen, dass der Portalstein zurück noch im Besitz von Dr. Rax war. Während ich also alle Schriften wälzte, alle Wände, Möbel und Schränke durchsuchte, ja sogar versuchte Mei’s Zauberamulett zu aktivieren um mit ihr zu sprechen, wuchs stetig in mir die Erkenntnis, dass ich den Raum nicht verlassen konnte.
Es knallte: Und vor mir standen fünf Abenteurer aus dem Lager, unter anderem der Besitzer des Amuletts, das er mir gab. Sie nutzten das Amulett als Anker, um einen Weg in die arkane Globule zu finden. So begab es sich, dass mich diese Truppe aus der Globule befreite.

Es war perfekt: Der irre Forscher war in Gewahrsam, ich hatte alle Schriften bei mir, und das Labor wurde fortan versiegelt. Ich wähnte mich schon in Sicherheit, und bereitete mich im Alchemielabor auf einen Konflikt mit einem verfluchten Fehlgeborenen zur Sicherheit vor – als Scharmützel im Lager ausbrachen. Die Mutanten griffen an, und sie eroberten Dr. Rax zurück.
D.h. liebe Nella – uns klebt ab jetzt ein rachsüchtiger Zauberer und mächtiger Athronkleriker am Arsch. Ich muss nicht erwähnen, dass ich sehr unglücklich mit dieser Situation war, aber sie ließ sich nicht ändern.
Während ich also vollgerüstet und mit Verfluchtenöl vorbereitet das Lager patroullierte, hörte ich just Geschrei – das Geschrei eines Kleinkindes. Eine Priesterin aus der Abenteurergesellschaft hielt es im Arm, und sie wirkte überfordert. Das kleine Kind war von dunkler Haut, und weißen, bösen Äuglein. Ich näherte mich dem Kind, nahm von einem Heiler eine Bandage und drückte es zur Sicherheit auf den kleinen Mund, damit es mich bei der Untersuchung nicht beißen möge – doch schlug mein Amulett nicht an. Es war nicht verflucht – es war vollständig mutiert.

Von dieser Angelegenheit persönlich schwer getroffen, fing ich an zu trinken. Ich patroullierte das Lager und schlachtete angreifende Kultisten des ‘bösen’ Gottes so und so ab. Ich metzelte Sie nieder. Einen nach dem anderen. Ich nahm alle vorbereiteten Stärkungstränke zu mir, brachte mich in Fahrt, ja ich zerfetzte einige von Ihnen sogar mit einer Wurfbombe.
Einige Zeit später kehrte ich zu der Priesterin Leonie zurück: Sie stand in einem Kreis aus Abenteurern die hitzig diskutierten, wie Sie mit dem “Monsterkind” umgehen sollten. Ich trat in den Kreis und beanspruchte das Kind für mich. Doch Priesterin Leonie gab es nicht heraus.
Ich bat sie zum Vieraugengespräch. In diesem versicherte Sie mir als Hohepriesterin und Adelige, dass sie persönlich sich um das Kind kümmern werde und ihm alle Liebe angedeihen lassen will, zu der sie fähig ist – was bei einer Dienerin einer Liebesgöttin verheißungsvoll klingt. Ich willigte ein unter der Bedingung, dass ich das Kind ‘Kessia’ besuchen dürfe, und Leonie sie zu mir bringen möge, sowie das Kind seine Bestimmung und seinen Platz in der Welt suchen würde.

Im Idealfall, wird dieser Brief dich lange nach mir erreichen, wenn der Teleport von Sorana morgen funktioniert. Wenn er dich nicht bis zur Wintersonnenwende erreicht möchte ich, dass du dich meiner Liebe erinnerst und Mei mein Testament nutzt.
Und gib Gabhan dem armen Bären ein paar Kronen für seine kaputten Hexerschwerter, das kann ich als Freund ja nicht mit ansehen.


Per viam Redaniae – durch das wilde Redanien

Per viam Redaniae – durch das wilde Redanien

Aus dem Tagebuch des Atheris von Toussaint, Kestrel Gebirge Sommer 1281

Wenn mir jemand vor einigen Jahren erzählt hätte, dass ich mich mit einer Hexerschule und einigen ihrer Freunde durch die Wildnis Redaniens, genauer gesagt durch das Kestrel Gebirge schlage, hätte ich ihn mit einem Lächeln im Gesicht für einen Wahnsinnigen gehalten – und dennoch hätte er Recht behalten. 

Eine Woche ist es her, dass wir auf das geheime Versteck des gesuchten Magiers Asken Hilvering gestoßen und seine „abnormalen“ Experimente entdeckt hatten. Den wenigen Hinweisen, die wir in seinem Labor vorgefunden haben, führten uns weiter in den Norden, denn es ist uns ein persönliches Bedürfnis den Rest seiner „Bruderschaft“ aufzuspüren und ihren „Experimenten“ ein Ende zu setzten.

Zu meiner Überraschung gesellten sich auf unserer Wanderung neben alten Bekannten und Freunden der Greifen auch neue Gesichter hinzu, die sich unserer Jagd nach den Magiern für den Moment anschlossen. 

Durch die Neuankömmlinge gab es viel zu erzählen und aus der vorher düsteren Stimmung wurde ein fast schon geselliges Austauschen von Neuigkeiten – zumindest für kurze Zeit, denn nur wenig später entdeckten unsere Fährtenleser Spuren neben dem Waldweg und wie sich schnell herausstellte trieb hier ein Ungeheuer sein Unwesen…und es hatte gemordet! Menschliche Knochenfragmente, Blut und nach nassen Hund stinkende Fellreste konnten gefunden werden. Die erste Vermutung war, dass es sich hierbei um einen Werwolf oder etwas zumindest Ähnliches handeln musste.

Die Fährte des Wolfes führte uns über schmale Waldpfade quer durch einen Wald und wir fanden weitere menschliche Überreste…der Größe nach zu urteilen, die eines Kindes. Das Ganze erinnerte mich stark an ein altes Kindermärchen, nur die rote Kappe gab es nicht. Auch führte uns die Spur nicht zu einer alten, einsamen Hütte im Wald, sondern an den Waldrand. Hier wurden unsere Spurenleser erneut fündig. Neben weiteren Blutspuren…diesmal wohl vom Werwolf selbst stammten, fanden sie auch eine gesprengte alte Kette, die lose an einem Baum hing. Vermutlich hatte sich das Wesen hier in der letzten Nacht vor der Verwandlung selber angekettet – zum Leidwesen seiner Opfer allerdings nicht erfolgreich. Das Wesen musste sich hier zurückverwandelt haben, denn nackte menschliche Füße führten aus dem Wald auf einen mit Steinen befestigten Feldweg, wo sich die Fährte leider verlor. Großmeister Valerian entschied sich daraufhin zu unserem geplanten Nachtlager weiterzuziehen. Dieses sollte in einer nahegelegenen Burgruine aufgeschlagen werden.

In der Ruine kam es dann zu einem unerwarteten Wiedersehen. Einer der ehemaligen Schüler Valerians, die er noch zu Zeiten der „alten“ Greifenschule ausgebildet hatte, lag von dem Werwolf verwundet im Schatten an eine Mauer gelehnt. Die notdürftig verbundene Wunde am Bein von Havik – so stellte Valerian uns den Neuankömmling vor – wurde von Malva professionell versorgt. Schade das Logan nicht mit auf der Expedition war, denn es hätte ihn sicherlich gefreut zu erfahren, dass er durch Havik als dienstältesten Hexer-Lehrling abgelöst worden war. Mir ist klar, dass Havik ohne Meister in den letzten acht Dekaden natürlich nicht weiter ausgebildet werden konnte – aber das ist für diese Statistik nicht relevant.

Die Mittagssonne brannte gnadenlos auf unsere Köpfe nieder, als wir uns endlich im kühlenden Schatten der Bäume und Mauerreste niederließen. Mit Brot, Käse und Wurst…aber leider ohne eine von Jiris legendären Hirschkeulen stärkten wir uns. Meine liebe Grazyna hatte zu meiner freudigen Überraschung noch eine Flasche besten Est-Est dabei, den ich gleich mal Jiri zum Probieren weiterreichte. Selbst der ansonsten Alkohol meidende Gabhan gönnte sich einen Schluck des roten Weines, was seine Stimmung leider nur wenig aufhellte. 

Verwundert war ich allerdings, als Gabhan mit der geladenen Armbrust auf Valerian zuschritt und dabei auf den Hexer-Lehrling Egon zielte. Mit einem schnellen „Aard“ brachte Großmeister Valerian den Hexer zu Fall und nur einen Wimpernschlag später war er bereits über ihm. Gabhan schien es nicht ernst gemeint zu haben, denn wie ich ihn kannte, hätte er sich niemals wehrlos von Valerian niederstrecken lassen…ich denke er hatte einfach nur eine verdammt schlechte Woche und es war ihm nicht zu verdenken gewesen, denn seit er, im Kerker des Magiers, die missratenen Experimente, ob lebend oder tot, auf Valerians Geheiß entsorgen sollte, war seine eh schon schlechte Grundstimmung endgültig ins Bodenlose gesunken.

Zumindest konnten Valerian und Ghaban ihre Streitigkeiten schnell beilegen und Großmeister Valerian bat Egon und mich zum Schwertkampftraining. Nach einigen Aufwärmübungen, einigen neuen Angriffsstrategien und einem Sparringskampf zwischen Egon und mir, kam es noch zu einem weiteren Ringkampf zwischen Gabhan und unserem neuen Fährtenleser dem Skelliger Nechtan.

Alles im allen war es zwar kein sonderlich ereignisreicher Tag, aber das Wiedersehen mit den Freunden und die zu erzählenden Geschichten, ließen den Tag kurzweilig ausklingen.


Greifengewanderung 3

Alte und neue Weggefährten

Als der Tag sich dem Ende neigte, und die Greifen nach einer langen Wanderung mit ihrem wohlverdienten Bier im heißen Zuber saßen, wirkten die Ereignisse des Tages – rückblickend betrachtet – irgendwie schlüssig. Heskor erzählte gerade ausführlich, welche Wirkung er sich von dem kontrollierten Konsum der verschiedenen Pilzsorten erhoffte, und zu welchen Erkenntnissen er schon gelangt war. Die Lehrlinge waren mit ihrer heutigen Arbeit fertig geworden, aber aufgrund des unsäglichen Fischgestanks, der an ihnen haftete, hatten sie Zuberverbot bekommen. Während die Dämmerung hereinbrach entzündete Nella geschickt und beinahe mühelos die Kerzen, und lehnte sich dann entspannt zurück ins warme Wasser.
Atheris, der scheinbar ihre nachdenkliche Miene erkannte, sagte mit einem Schmunzeln: „Vielleicht waren auch die Leute, die wir heute gefunden haben, die magische Entdeckung auf die du gehofft hast?“ und blickte dabei erst zu Raaga, der gerade seinen Humpen leerte, und dann durch die offene Tür des Zuberzimmers in den Wohnraum der Fischerei, wo Malva im schummrigen Licht einer einzelnen Kerze in einem Manuskript laß.
Nella nickte nur. Zu einer Antwort kam sie nicht, denn Valerian erhob das Wort, und seinen Krug, und rief „Auf den heimgekehrten Sohn! Raaga, es ist schön, dass du wieder da bist. Wir werden viel Zeit haben, uns über alles auszutauschen, was während deiner Reisen passiert ist…“ Kelche stießen zusammen, und deren Inhalt schwappte leicht ins Badewasser. „ Und auf Malva, die uns vielleicht bei unseren ungelösten Problemen helfen kann. Fast wie ein Wink des Schicksals, dass sie gerade jetzt unseren Weg kreuzt.“ Setzt Valerian leise hinzu. Er schaut auf, in die Ecke in der die Heilerin sitzt und sie erwidert seinen Blick. Sie hat es gehört. Natürlich. Ihr Mundwinkel hebt sich zu einem leisen Lächeln. War es wirklich klug ihr so schnell zu vertrauen?

OT: Am vergangenen Wochenende waren wir Greifen auf einer kleinen aber feinen GeWanderung („Beste Con des Jahres!“).
Mit nur 6 Leuten wars ’ne kleine Runde, aber dafür hatten wir umso mehr Spiel untereinander, mit einigen Geheimnissen, die aufgedeckt, Bündnissen, die geschlossen und Ereignissen, die diskutiert wurden.
Gleichzeitig war die Wanderung das Greifen-Debüt von Helenas neuem Charakter Malva, der direkt für ein wenig Aufsehen gesorgt hat. zusätzlich kam Raaga endlich von seinem Ausflug nach Skellige wieder, und Nella hat irgendwelche magischen Schwingungen im Wald wahrgenommen…


Drachenhainer Grenzgeschichten

Drachenhainer Grenzgeschichten

Valerian teilt die Überlebendengruppe auf zur Suche nach einer neuen Heimat. Dabei treffen er und sein Geselle Sebastian auf Sebastians Halbschwester Vika. Sebastian findet einen Weg, ein kleines magisches Problem in den Griff zu bekommen und schlägt den Weg des Schamanen ein.


Funkenflug 10

Funkenflug 10

Auf dem Weg zum gemeinsamen Treffpunkt trifft Valerian auf einige Reisende aus der Leuenmark, mit denen er sich schnell anfreundet. Mit Ihnen unterwegs ist Atheris, ein ehemaliger Schlangenhexer. Was beide noch nicht ahnen: Es ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.


Solonia 15

Solonia 15

1008 nach Fall des dunklen Reichs, September, Die Gruppe trifft sich wieder um gemeinsam ein gefährliches Wesen, den Alptraumweber zu jagen, dabei geraten Sie mitten in eine Königswahl. Gewählt wurde Gernot, König der zwölf Auen. Für die Verdienste der Gruppe wurde Valerian die Burg Treuhall als Reichslehen verliehen, das Akademierecht zugesprochen und die Schule umbenannt zu Kaer Iwhaell.


Kaer Iwhaell 1

Kaer Iwhaell 1

Die Eröffnung der neuen Schule durch König Gernot der zwölf Auen. Davor mussten die neuen Burgbesitzer erstmal mit der Tatsache zurechtkommen, dass die „Burg“ nur eine Ruine mit einem Turm ist – und dazu noch vor Geisteraktivitäten nur pulsiert. Immerhin sichert Gernot durch seine Baumeister umfassenden Maßnahmen zu. Die Eröffnung blieb aber nicht ereignislos: Besitzergreifung von Ludwig Stab durch den Geist Isengrim Treuhall, Angriff auf die Hexer durch den Geist Fellan und durch einen Waldschrat. Erlösung der Geister Isengrim und Enise durch den Fund einer vergrabenen verwunschenen Elfenkette. Und zur Krönung: Der König unterstellt Valerians Schülern einen seiner Soldaten, Wim Delvoye.


Schattenzeit 19

Schattenzeit 19

Valerian folgte einer Einladung in die dunklen Lande und fand sich mit seiner Gruppe in einem Kampfgetümmel wieder und wurde als Alchemist „missbraucht“ – spätestens nach einem Pfeil in seinen Hoden war klar: Nie wieder in die dunklen Lande!


Wächterkriege

Wächterkriege

Raziel jagte einen lokalen Waldschrat und wurde dabei von Sebastian beaufsichtigt.